Mehr als ein Kostümfilm

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Das Gespräch mit der Regisseurin Barbara Albert und der Kuratorin Susanne Breuss führt Stefan Huber

21.30 Film: Licht

Barbara Albert

Sie studierte zunächst Theaterwissenschaft, Germanistik und Publizistik bevor sie 1991 mit dem Regie- und Drehbuchstudium an der Wiener Filmakademie begann. Ihren international erfolgreichen Kurzfilmen folgte der erste Langspielfilm „Nordrand“, der 1999 bei den Filmfestspielen in Venedig gezeigt wurde. Nina Proll gewann den Marcello Mastroianni-Preis als beste Nachwuchsschauspielerin. Im selben Jahr gründete Barbara Albert gemeinsam mit Martin Gschlacht, Jessica Hausner und Antonin Svoboda die Produktionsfirma coop99. Barbara Albert fungierte als Co-Autorin bei „Grbavica“ (Goldener Bär bei der Berlinale 2006), „Slumming“ (im Wettbewerb der Berlinale 2006), „Das Fräulein“ (Goldener Leopard in Locarno 2006) und „Struggle“ (Cannes 2003). Als Produzentin war Barbara Albert mitverantwortlich für „Darwin’s Nightmare“ (Hubert Sauper), „Die fetten Jahre sind vorbei“ (Hans Weingartner) und „Schläfer“ (Benjamin Heisenberg). Daneben war (und ist) sie als Gastprofessorin und Lektorin an mehreren Hochschulen in Österreich und Deutschland tätig (Wiener Filmakademie, ifs Köln, KHM Karlsruhe, FH St. Pölten).

Filmografie (Regie): Slidin’ – alles bunt und wunderbar (1998), Somewhere else (1998), Nordrand (1999), Zur Lage (2001), Böse Zellen (2003), Fallen (2006), Die Lebenden (2012), Licht (2017)

Susanne Breuss

Susanne Breuss ist Kuratorin, Autorin, Kulturhistorikerin. Sie studierte von 1981 bis 1988 Volkskunde, Geschichte, Philosophie, Soziologie, Politikwissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik an der Universität Wien.
Seit 1983 übt sie wissenschaftliche, museologische, kuratorische und journalistische Tätigkeiten aus, unter anderem war Susanne Breuss Kustodin für Haushaltstechnik im Technischen Museum Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: urbane Alltagskulturen, materielle und visuelle Kultur, Geschichte und Theorie des Sammelns und Ausstellens, Modernisierung, Konstruktionen kultureller Identität und Gender.
1995 kuratierte Susanne Breuss die Ausstellung „Jede Frau kann zaubern“ in der Außenstelle des Technischen Museums Wien in der U-Bahnstation Schweglerstraße und ein Jahr später, 1996, die Ausstellung „Weibs-Bilder“ im Weinviertler Museumsdorf Niedersulz.

2004 begann sie mit ihrer Tätigkeit im Wien Museum. Sie ist Mitarbeiterin im Department für Geschichte und Stadtleben ab 1918 und gestaltete in dieser Funktion zahlreiche Ausstellungen, besonders aus dem Bereich der Alltagskultur des 20. Jahrhunderts. Sie ist Kuratorin der Ausstellung Mit Haut und Haar im Wien Museum


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