5/62 Fenstergucker + Ich schaff’s einfach nimmer

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Vorprogramm: Gespräch mit Matti Bunzl, Direktor des Wien Museum

Ephemere Vorfilme:
Meine Wohnung, um 1970, Anonym, Farbe, stumm, 8 Min
Stadtbahn, 1966, Antonis Lepeniotis, sw, Ton, 4min

5/62 Fenstergucker, Abfall, etc.
A 1962. Regie: Kurt Kren. 4 min.

Leute, die aus Fenstern starren. Auf den Straßen hektisches Treiben: Menschen, Zigaretten, Tierkadaver, Dreck. Ein frühes Werk des Avantgardisten Kren, sein Wienfilm.

Ich schaff’s einfach nimmer
A 1972/73. Regie: John Cook. 50 min. DF

Der Titel ist Programm: Ich schaff’s einfach nimmer ist ein vielstimmiges Porträt, das der gebürtige Kanadier und Wahlwiener John Cook über den Mann seiner Hausbesorgerin, einen gleich mehrfach vom Schicksal geschlagenen Amateurboxer, gedreht hat. Petrus ist „Zigeuner“ von Geburt, hat eine Vorstrafe und nur selten ein regelmäßiges Einkommen. Während sich im Ring alle seine Karrierehoffnungen zerschlagen, hört man im Radio vom bevorstehenden „Kampf des Jahrhunderts“ (Muhammad Ali vs. Joe Frazier, März 1971). Ein nüchternes, in grobkörnigem Schwarz-Weiß gehaltenes Werk, das sich wie ein Vorbote des minoritären, migrantischen Kinos heute ausnimmt – Regie, Buch, Kamera, Schnitt, Produktion: John Cook.


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    21:30 Uhr
    Fremd, Programm 2018
  • DF