Blue Moon

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Vorprogramm: Was führte Sie nach Odessa, Frau Dusl?

A 2002. Regie: Andrea Maria Dusl.
Mit Josef Hader, Viktoria Malektorowitsch, Detlev Buck, Ivan Laca, Peter Aczel, Andrea Karnasová. 95 min.

Ein märchenhaftes Roadmovie von West nach Ost. Nach einer missglückten Geldübergabe setzt sich Johnny Pichler, Kleinganove aus Wien, gemeinsam mit dem russischen Callgirl Shirley in einem gestohlen Cadillac über die Grenze ab: Bratislava, Kiev und Lemberg sind Etappen dieser Odyssee voller Grotesken, Gefahren und Geliebten, die bis nach Odessa führt, die sagenhafte Hafenstadt am Schwarzen Meer, über der am Ende ein blauer Mond aufzieht.

„Es ist ein Roadmovie, das in den unbekannten Osten führt, in jene Welt von nebenan, die, vom Eisernen Vorhang versperrt, jahrzehntelang ihr Eigenleben und ihre bizarre Exotik verborgen hielt. Ende 1989 fiel der Eiserne Vorhang. In der Nacht, in der die Grenzen aufgingen, setzten wir uns in den alten Mercedes meines Vaters und fuhren von Wien geradewegs nach Osten. Da war sie. Eine komplett andere Welt. Anders, als alles was wir bisher gesehen hatten. Darüber musste ich einen Film machen.“ (Andrea Maria Dusl)


Comments

  1. György sagt:

    Haben Sie im Ost EU gar kein positives gefunden und erlebt ?
    Der Film war nicht schlecht, aber wird Ost EU ziemlich einseitig dargestellt, auch wenn es für den Film Themen bringt und besser passt….!
    Grüsse
    György / Wien

    • Kino unter Sternen sagt:

      Ein Spielfilm erzählt eine Geschichte von unzähligen anderen. In diesem Fall die Geschichte des Johnny Pichler, und wie er sein Glück (im Osten) findet.

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